Redet jemand offen mit einer KI? Was passiert mit dem Gesagten? Sechs typische Einwände, unsere Antworten und die Belege dazu — samt Datenschutz-Dossier.
Wir nehmen Einwände ernst, bevor sie ausgesprochen werden. Hier sind sechs typische — mit unserer Antwort und dem Beleg dazu.
Die KI ist kein Verhör, sondern ein zugewandtes Interview: Sie hört zu, fragt nach, urteilt nicht — und gerade das öffnet Menschen. Das Gespräch würdigt Lebensleistung, statt sie abzufragen.
Beleg: Studien zu KI-geführten Gesprächen (Merwin et al. 2025; Lucas et al. 2014) weisen darauf hin, dass Menschen gegenüber einem KI-Interviewer ähnlich offen sprechen und weniger Angst vor Bewertung haben. Das sind Befunde aus anderen Gesprächssituationen, keine Messung unserer Interviews.
Ins Ergebnis kommt nur, was die befragte Person freigegeben hat — Aussage für Aussage. Für Gespräch und Auswertung verarbeiten KI-Dienste die Eingaben, derzeit von Anthropic, OpenAI, Mistral und Google; ein Teil der Anbieter sitzt in den USA. In Vorbereitung: Alle KI-Modelle, die Gesprächsinhalte verarbeiten, laufen über Microsoft Azure in Rechenzentren der EU; Anthropic folgt, sobald dort verfügbar. Die Websuche zu öffentlichen Firmeninformationen (Google) erhält nur Firmenname und Website-Adresse, keine Gesprächsinhalte. Dauerhaft gespeichert wird auf Servern in Deutschland. Rechtsgrundlage, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Betriebsrat klären wir mit Ihnen vor dem ersten Gespräch.
Beleg: interner Pilot — jede Aussage wurde von der befragten Person einzeln freigegeben.
Datenschutz-Dossier als PDF ↓ — Datenorte, eingesetzte KI-Anbieter mit Übermittlungsgrundlage, EU-AI-Act-Einordnung und Betriebsrat-Themen auf vier Seiten. Gemacht für Geschäftsleitung, Datenschutz und Betriebsrat.
Doch — mit Methode. Erfahrungswissen zeigt sich in konkreten Fällen; strukturierte, fallbezogene Interviews mit gezielten Nachfragen sind dafür ein seit Jahrzehnten erprobtes Werkzeug der Forschung zur Wissenserhebung. Deshalb fragen mehrere KI-Interviewer-Rollen nach dem echten Fall und haken nach, wo es tief wird. Anschließend ordnen wir das Gespräch in belegte Struktur: Karte für Karte, Baustein für Baustein, bis zum Wortlaut nachvollziehbar.
Beleg: Forschung zur Wissenserhebung (Knowledge Elicitation) — Critical Incident Technique, Critical Decision Method, Cognitive Task Analysis; Quellen auf der Seite „Warum firmenwissen.ai“.
Wissen entsteht im Tun und im Austausch — Einarbeitung, Übergaben und Communities ersetzen wir nicht. Wir ergänzen sie für den Moment, in dem sie wegfallen: wenn die erfahrene Person geht. Und wir holen nicht das Handwerk an der Station ab, sondern das Erfahrungswissen dahinter — warum so entschieden wird, wann die Ausnahme gilt, wen man anruft.
Damit daraus keine geglättete Erzählung wird, fragen die Interviewer nach konkreten Fällen statt nach Regeln aus dem Gedächtnis. Jede Aussage behält ihr Originalzitat, die Person hat sie selbst freigegeben, weitere Wissensträger*innen zum selben Thema zeigen, wo es bei ihnen anders läuft — und der Wissensspiegel wird fortgeschrieben, statt einmal abgelegt zu werden.
Beleg: fallbezogene Befragung nach der Forschung zur Wissenserhebung (Critical Incident Technique, Critical Decision Method) · Produktprinzip von firmenwissen.ai — Originalzitat und Freigabe je Aussage.
Ins Ergebnis kommt nur, was der Mensch gesagt und freigegeben hat. Jeder Baustein im Wissensspiegel bleibt bis zum Originaltranskript nachvollziehbar, und jedes Zitat wird gegen den Wortlaut geprüft, bevor der Mensch freigibt.
Beleg: Produktarchitektur von firmenwissen.ai — Rückverfolgbarkeit bis zum Transkript, mehrstufige Qualitätsprüfung, menschliche Freigabe als letzte Instanz.
Genau deshalb gibt es firmenwissen.ai: Klassische Wissenssicherung findet oft gar nicht statt, weil sie zu teuer ist. Drei KI-geführte Gespräche à ca. 90 Minuten je Wissensträger statt vieler Beratertage — der Aufwand skaliert nicht mit Tagessätzen. Der Einstieg kostet ab 800 € netto je Person. Ein beratergestütztes Interview liegt nach unserer Marktbeobachtung bei ca. 5.000–10.000 € pro Kopf.
Beleg: eigene Marktbeobachtung; der Methodenvergleich steht auf der Seite „Warum firmenwissen.ai“.
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