Wissenslandkarte (WLK) — VertriebsleitungBeispiel-Szenario: Sondermaschinenbau-KMU (ca. 120 Mitarbeitende) · 28 Berufsjahre, Übergabe in 14 Monaten · nach SellCT-/Simon-Muster · Demo-Fassung firmenwissen.ai

firmenwissen.ai
UnternehmenskulturFührung / SpezialwissenPersönliches NetzwerkProjekteFachwissenOrganisation der Arbeit
  • Unternehmenskultur
    • Werte/Regeln/Normen
      • Handschlagqualität bei Lieferterminen: Ein zugesagter Termin gilt — auch wenn er intern wehtut
      • „Ein Nein am Telefon ist besser als ein totes Angebot im CRM" — Absagen werden aktiv eingeholt statt ausgesessen
    • Verhalten/No-Gos
      • No-Go: technische Zusagen an den Kunden ohne vorherigen Machbarkeits-Check der Konstruktion
      • Kein Preisnachlass ohne Gegenleistung — jede Konzession wird an Volumen, Laufzeit oder Zahlungsplan gekoppelt
    • Umgang mit Wissen
      • Angebotshistorie vollständig im CRM; Verhandlungsnotizen bislang persönliche Handakte — erkannter Übergabepunkt
      • Nachkalkulation verlorener Projekte wird mit Vertriebsteam besprochen — Lessons ohne Schuldzuweisung
  • Führung / Spezialwissen
    • Zahlen/Daten/Fakten
      • Deckungsbeitrags-Untergrenze für Retrofit-Projekte als harte Ablehnschwelle (Zahlenwert nur im internen Profil)
      • Hitrate wird je Anfragequelle getrennt bewertet — Messe-Leads schließen deutlich besser ab als Kaltanfragen
    • Strategie/5-Jahres-Blick
      • Service- und Retrofit-Anteil ausbauen als Puffer gegen Neuanlagen-Zyklik; Ersatzteilgeschäft als Türöffner
      • Nachfolge-Übergabe in 14 Monaten: Schlüsselkunden-Beziehungen als kritischster Transferposten benannt
    • Führen & geführt werden
      • Wöchentliche Vertriebsrunde: jede aktive Opportunity mit nächstem Schritt und Termin — keine Liste ohne Datum
      • Freigabe der Geschäftsführung ab definiertem Auftragswert; darunter eigenverantwortlich
  • Persönliches Netzwerk
    • Partner intern
      • Machbarkeits-Duo mit der Konstruktion: fester Ansprechpartner, der Aufwände realistisch einschätzt
      • Service vor Angebotsabgabe einbinden, sobald Wartungsanteil enthalten ist
    • Partner extern
      • Kunde K-014 (pseudonymisiert): Entscheidung fällt beim Leiter Instandhaltung, nicht im Einkauf
      • Steuerungslieferant als Konsortialpartner bei Ausschreibungen; VDMA-Arbeitskreis und Leitmessen als Marktradar
  • Projekte
    • Rahmenvertrags-Verlängerung K-014
      • Historie: Beziehung über zwei Generationen Instandhaltungsleitung aufgebaut; Eskalationsweg Technik vor Einkauf
      • Lessons Learned: Angebot scheiterte einmal, weil die Instandhaltung nicht vor Abgabe eingebunden war
    • Einführung CPQ-Kalkulationstool
      • Historie: Excel-Altkalkulationen als Wissensspeicher; Reifegrad-Logik soll ins Tool überführt werden
WLK
VertriebsleitungBeispiel-Szenario Maschinenbau
  • Fachwissen
    • Produkte/Dienstleistung
      • Kundenspezifische Montage- und Prüfanlagen — jedes Angebot ein Unikat mit eigener Risikostruktur
      • Retrofit/Modernisierung von Fremdanlagen als margenkritisches Segment mit eigener Kalkulationslogik
      • Wartungsverträge als Bindungsinstrument — und als Signal im Einkaufsverhalten des Kunden
    • Prozesse/Methoden
      • Lastenheft-Reifegrad in drei definierten Stufen als Basis des Risikoaufschlags — nicht die Projektgrößereif
      • No-Bid-Kriterien: wann ein Angebot bewusst nicht geschrieben wird (Reifegrad, Entscheiderzugang, Terminlage)reif
      • Angebotskalkulation Sonderanlage in 7 Schritten; kritischer Punkt: Machbarkeit VOR Kalkulationreif
      • Zugeständnis-Reihenfolge in Verhandlungen: Lieferzeit vor Preis; Antwortmuster auf Wettbewerber-Preisangriffe
    • Informationsquellen
      • Ersatzteil-Anfragen als Frühindikator für anstehende Neuinvestitionen beim Kunden
      • Messe-Priorisierung: Lead-Qualität nach Quelle bewertet; Leitmesse vor Regionalmessen
  • Organisation der Arbeit
    • Organisationsabläufe
      • Angebotsprozess: Anfrage prüfen → Lastenheft einstufen → Machbarkeit klären → kalkulieren → Freigabe → Abgabe
      • Nachfass-Termin wird bei Angebotsabgabe fix im Kalender gesetzt — kein Angebot ohne Wiedervorlage
      • Jahresgespräche mit A-Kunden persönlich vor Ort — Videocall ist die Ausnahme
    • Aufgabenbereich/Abgrenzung
      • Klare Grenzen: keine Rechtsberatung bei Vertragsklauseln, keine technischen Detailzusagen ohne Konstruktion
      • Zahlungsplan bei öffentlicher Hand: Meilensteine statt Liefertermine — Sonderregel nach Erfahrungsfallreif
    • Programme
      • CRM mit vollständiger Angebotshistorie; ERP für Auftragsabwicklung
      • Excel-Kalkulationsvorlagen mit hinterlegter Reifegrad-Logik (Ablösung durch CPQ geplant)
    • Gremien
      • Wöchentliche Vertriebsrunde (Team), Monatsgespräch mit Geschäftsführung (Forecast, Großprojekte)
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